Verschiebungen 18/18. Eine szenografische Annäherung an den Landesstreik

«Verschiebungen 18/18. Eine szenografische Annäherung an den Landesstreik» erinnerte zwischen 2016 und 2019 mit verschiedenen Aktionen an die folgenreichen Ereignisse im November 1918 im Kanton Solothurn und befragt sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart. Die Projekte berücksichtigten Aspekte, die in der kollektiven Erinnerung eher wenig Aufmerksamkeit erfahren haben:

Die Forderungen (2016)
Grosse Kleber auf öffentlichen Plätzen in brachten in Breitenbach, Olten und Solothurn Forderungen des Oltener Komitees in zurück in die Gegenwart. –>mehr dazu

Hörstücke zum Landesstreik (2016 & 2017)
Die Hörstücke zum Landessteik greifen unterschiedliche Themen und Ereignisse aus der Perspektive der einfachen Leute auf. Alle Texte stammen aus Zeitdokumenten die Solothurner*innen eingesprochen haben oder welche in Interviews entstanden sind. –>mehr dazu

Das Denkmal (2017)
Drei Denkmale, gewidmet Solothurner Arbeiter*innen, die kaum in Geschichtsbüchern erwähnt werden, tourten durch den ganzen Kanton und machten an 28 Stationen halt. –>mehr dazu

Singen zur AHV (2018)
Über 200 Sänger*innen singen das Lied «Der alte Arbeiter» an 10 Standorten im ganzen Kanton. Sie erinnern mit ihrer Performance an die Forderung einer «Alters- und Invalidenvesicherung» während des Generalstreiks und schlagen den Bogen zu heute. –>mehr dazu

Fragst Du schon? (2019)
Die Bevölkerung im Kanton Solothurn begegnet auf unterschiedlichen Kanälen Fragen zur Arbeit: Am Bahnhof, im Bus, auf der Zeitung und im Radio. Solothurner*innen erzählen ihre Geschichten zur Arbeit auf einer Webseite und mit einer Druckaktion als Performance touren Arbeiter*innen durch den Kanton. –>mehr dazu